von bleiben und gehen

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druck. den kennt jeder. besonders aus den letzten tagen, denn diese waren in der tat drückend vor wärme und sonnenstrahl. ein famoses ideal, dieser sommer.
dennoch fragt man sich: ist es gut so? soll sich nicht doch etwas ändern? ist es zuviel des guten?
manchmal scheint uns das "gute" zu viel. manchmal glänzt der goldene käfig nicht mehr so hell und klar, wie sonst. es ist bemerkenswert, wie sich der druck von sonne und ideal auf uns herniederlässt und eine weitere facette unseres wesens zum vorschein bringt. wie ist es beispielsweise mit entscheidungen, oder aufgaben? unter druck fällen wir beschlüsse, die wir ohne druck anders gefällt hätten. oder etwa doch nicht?
wenn man sich in keinen schatten mehr stellen kann, und sich höchstens noch in den schatten seines schattens zu stellen vermag, ist man auf sich gestellt. bleibt oder geht man?
das findet man heraus, wenn man über seinen eigenen schatten springt, oder einen kühlen kopf bewahrt.
sonnendruck scheint vorerst gefährlich, doch erscheint letztendlich als katalysator seines gemüts.

s.

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